Battleship 2012 – Raumschiffe versenken im Kino

Am Wochenende war ich mal wieder im Kino. Dieses Mal stand der am 12ten April 2012 gestartete Blockbuster „Battleship“ auf dem Programm.
Meine Begleiterin wollte mich eigentlich in „Die Frau in Schwarz“ mit diesem Harry Potter Fatzke lotsen, doch zum Glück konnte ich mich mal wieder durchsetzen und was soll ich sagen?
Der Abend ward gerettet, oder anders ausgedrückt: „Wahrlich, eine weise Entscheidung junger Padawan!“ 😀
Natürlich hatte ich vorher nicht viel mehr über den Film gewusst, als das was ich ein Wochenende zuvor im Trailer gesehen hatte: Kriegsschiffe, Aliens, Liam Neeson und die kleine SM Bitch Rihanna in ihrem ersten Hollywood-Streifen. Naja, ich muss schon zugeben dass mir die Idee, eine Alien-Invasion mit Kriegsschiffen bekämpfen zu wollen anfänglich ein wenig dümmlich vorkam.
Und ganz ohne Zweifel, es lässt sich nicht leugnen, die Idee ist dümmlich! Und dennoch hat mich der Trailer irgendwie sofort davon überzeugt, dass dieser Film definitiv einen Kinobesuch wert sein würde…


Tja, der Film ist sicherlich nicht jedermanns Sache,soviel steht fest, Rambomann’s Sache is er aber auf jeden Fall. 😉
Nun ich kann nicht verhehlen, dass ich einen Faible für Alienfilme aller Art habe, ausser ET, den fand ich immer schon ziemlich zum- nun ja… würgen!
Natürlich stehen die Alien-Trilogie und die Predator-Filme diesbezüglich ganz oben auf meiner Hitliste, aber auch Filme nach dem Independence Day Schema haben mich schon immer irgendwie in ihren Bann gezogen.
Und genau so ein Film ist Battleship: Der Plot ist mehr als Simpel gestrickt, die Charaktere ebenso. Die Dialoge eigentlich kaum der Rede wert. Und der ganze Film trieft nur so von amerikanischem Patriotismus, Militarismus, Heldentum und Pathos – verstrickt und untermalt mit bombastischen und fantastischen Actionsequenzen und gewürzt mit ein wenig Situationskomik und harten Sprüchen…
Der Film ist eigentlich ein einziges Synonym für Übertreibung. Er ist absolut Unrealistisch. Und ja, er basiert tatsächlich und ganz offiziell auf dem bekannten Strategiespiel: „Schiffe versenken“!

Und doch ist der Film einfach nur empfehlenswert und Geil!
Klar, natürlich, die schauspielerische Leistung ist hier keineswegs überragend, und die Handlung eigentlich oft nur ein notwendiges Übel bei dem die Authentizität teils arg auf der Strecke geblieben ist…
So werden beispielsweise der Hauptcharakter Alex Hopper (Taylor Kitsch) welcher im Film den Rang eines Lieutenant bekleidet, und die kleine Waffenexpertin „Raikes“ (Rihanna) die auch mal ihren Dienst am Sonar und Radar verrichtet, kurzerhand per Schlauchboot zum nächstbesten Alienschiff geschickt um mal nachzuschauen was da so los ist. Als sie dann anschließend – und natürlich völlig unversehrt wieder zu ihrem Zerstörer zurück kehren, stellt sich dann obendrein auch noch heraus das Alex nach dem Captain und dem ersten Offizier, welche in der Zwischenzeit umgekommen sind, der Ranghöchste Mann an Bord ist… Hmm ja nee, ist klar.

Aber wie auch immer; trotz all dieser Mankos hatte ich am Ende des Film das gute Gefühl – hervorragend für mein Geld unterhalten worden zu sein.
Es liegt wohl auch letztendlich auch immer irgendwie an der Erwartungshaltung und persönlichen Vorlieben mit der man an derartigen Darbietungen heran geht. Und diesbezüglich hat Battleship da bei mir voll ins Schwarze getroffen. Im Gegensatz zu „Zorn der Titanen“ welchen ich letzte Woche hier geradezu nieder gemacht habe, obwohl der Film ähnlich Anspruchsvoll/los wie Battleship daher kommt.
Doch obwohl beide Filme eine ähnlich geistlose und sinnfreie Schiene befahren, muss ich ganz einfach konstatieren dass die Macher von Battleship letztendlich alles richtig gemacht haben was den Machern von Zorn de Titanen abgegangen ist! Weswegen wahrscheinlich Battleship ganz einfach toll und sehenswert geworden ist, und letzterer leider einfach nur eine göttliche Enttäuschung…

Das beste Beispiel hierfür sind die komödiantischen Eingaben die in beiden Blockbustern vorkommen, die jedoch in Zorn der Titanen nur nervig und erzwungen daher kommen. Wohingegen man sich bei Battleship das Grinsen einfach nicht verkneifen kann, wenn z.B. der Hauptdarsteller nachts im Kiosk durch die Decke bricht, anschließend von der Polizei gejagt und mit einer Taiserwaffe direkt vor seiner Angebeteten zur Strecke gebracht wird, während er ihr noch den geklauten Chicken-Buritto darbietet.

Ich will zum Schluss und zum Fazit dieses Artikels kommen: Battleship hat sicherlich so seine Schwächen aber ist dennoch ein exzellenter Unterhaltungsfilm geworden.
Ein Kinobesuch lohnt sich definitiv!

Und so bleibt mir also nur noch zu sagen:„Mahalo Motherfucker!“ 😉

Weitere interessante Kritiken/Reviews/Meinungen/Artikel zu Battleship, finden Sie hier:

Battleship Review auf timkunze.eu
Wirsindmovies.com Battleship Kritik
Blogbusters zu Battleship
TobiasMaasland.de bloggt über Battleship
CinemaForever Blog über Battleship

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